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Exkursion auf den Spuren von Dr. Priehäußer am 6. September 2015

Am Sonntag, dem 6. September 2015, folgte die Bürgerbewegung in einer Exkursion auf dem Großen Falkenstein den Spuren von Dr. Priehäußer

Bei der Wanderung "Auf den Spuren von Dr. Priehäußer" im Bereich des Großen Falkenstein wurden die Versuchsflächen aufgesucht, die der große Waldforscher vor mehr als sechzig Jahren in der Waldabteilung "Hochwiesel" angelegt hat.

Auf den Spuren von Dr. Priehäußer

20150906AnzeigePriehaeusser

 

 

 

 

 

 

 

 

Infofahrt zum Dreisessel am 28. Juni 2015

Am Sonntag, dem 28. Juni 2015, unternahm die Bürgerbewegung eine Informationsfahrt zum Dreisessel.

Anlass der Exkursion war ein großer Artikel der Passauer Neuen Presse vom 21. Juni 1995. Die PNP blickte zwanzig Jahre in die Zukunft und berichtete über eine fiktive Wanderung auf den Dreisesselberg am 19. Juni 2015. In dem Zeitungsbericht vor 20 Jahren wurde das Märchen verbreitet, dass bis zum Jahr 2015 aus Adalbert Stifter´s Hochwald ein Buchenhain entstehen wird. Die Begründung dafür lieferten damals leitende Beamte der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald. Sie behaupteten, dass der natürliche Bergfichtenwald in dne Hochlagen des Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes wegen der Klimaerwärmung und der Umweltgifte in der Luft durch die Buche ersetzt werden wird.

Dass die alten Fichtenbestände am Dreisessel tatsächlich innerhalb weniger Jahre zwischen 2007 und 2010 abgestorben sind, haben wir weder dem Treibhauseffekt auf der Erde noch der Luftverschmutzung zu verdanken. Ursache für das Absterben quadratkilometergroßer Wälder im Dreiländereck war allein die Massenvermehrung der Borkenkäfer nach dem Orkan Kyrill, der im Januar 2007 hunderttausende Fichten im Hochlagenwald zu Boden warf. Die Nationalparkverwaltung Sumava ließ damals die vom Sturm entwurfzelten und gebrochenen Bäume liegen - für die Brut der Borkenkäfer! Von der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald wird der Große Fichtenborkenkäfer heute glorifiziert als "Architekt des Waldes" und als "Ökosystem-Ingenieur"!

Artikel der Passauer Neuen Presse vom 21. Juni 2015

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Ganz anders sah die PNP die Situation am Dreisessel aber im Jahr 2008 und sie betitelte einen Bericht im Niederbayernteil hierzu mit "Das ist das Ende des Hochwalds"

Artikel der Passauer Neuen Presse vom 14. Juni 2008

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Fahrt der Bürgerbewegung zum Dreisessel am 28. Juni 2015

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20150615BBDreisesselfahrt

20150628WanderkarteDreisessel

20150826LuftbildDreisessel2013Logo

 

Impressionen von der Informationsfahrt zum Dreisessel

(ggf. etwas längere Ladezeit)

20120628Stifter

 

 

 

Exkursion in die Buchenauer Hochlagenwälder am 8. September 2013

Anzeige Baye3rwaldbote am 05.09.2013

Anzeige der Bürgerbewegung im Lokalteil Regen des Bayerwaldboten vom Donnerstag, dem 5. September 2013:  

Die Nationalparkverwaltung hat Teile der Ergebnisse ihrer Hochlageninventur 2012, die auf Drängen der Bürgerbewegung auch auf das Rachel-Falkenstein-Gebiet ausgedehnt worden ist, in ihrem Informationsblatt "UNSER WILDER WALD" am 3. August 2013 der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Nach diesen Angaben hätte die Verjüngungsdichte in diesem Hochlagengebiet einen Wert erreicht, der keine Maßnahmen zur Walderhaltung und Walderneuerung erfordert.

Im August 2013 hat die Bürgerbewegung nun selbst Probeflächen untersucht (als Stichprobe in der Waldabteilung "Hirschgspreng"). Hierbei kam die Bürgerbewegung zu einem gänzlich anderen Ergebnis als die Nationalparkverwaltung. Es wurde festgestellt, dass die Verjüngungsdichte sehr niedrig ist.

Am 8. September 2013 konnten die Ergebnisse dieser Stichprobeninventur im Rahmen einer öffentlichen Exkursion von Mitgliedern und sonstigen interessierten Waldfreunden überprüft werden.

Die Stichprobenaufnahme der Bürgerbewegung führte zu dem Ergebnis, dass Maßnahmen zur Walderhaltung und Walderneuerung zwingend erforderlich sind!

 

Hirschgspreng Distelruck Enzianfilz 2011-10-14a

Luftbildaufnahme der Bürgerbewegung vom 11.10.2011

Die freie Fläche am rechten Bildrand ist die Waldabteilung "Hirschgspreng".

 

 

Map Stichproben Hirschgspreng 2013 Ergebnis-Inventur-Buegerbewegung
Darstellung der Aufnahmepunkte in der Waldabteung "Hirschgspreng"

Ergebnisdarstellung der Stichproben-Inventur durch die Bürgerbewegung im August 2013 

 

 

PM-Hochlagenexkursion-2013-Seite1 

 BB-Artikel 2013-09-14-Buergerbewegung

Pressemitteilung der Bürgerbewegung vom 12.09.2013

Bericht im Bayerwaldboten vom 14.09.2013 (Lokalteil Zwiesel)

 

Impressionen von der Exkursion in die Hochlagenwälder am Sonntag, dem 8. September 2013 

 

 Begrüßung Erste Lagebesprechung 
Begrüßung Erste Lagebesprechung
 Aufstieg zum Lindberger Schachten  Auf der Hochschachtenstraße
 Aufstieg zum Lindberger Schachten  Auf der Hochschachtenstraße
 Auf dem alten Weg zum Lindberger Schachten  Erste Rast
 Auf dem alten Weg zum Lindberger Schachten  Erste Rast
Am unternen Gruftweg Borkenkäferbefall in der Gruft
Am unteren Gruftweg Borkenkäferbefall in der Gruft
Auf und Ab in der Gruft Sammeln an der Kreuzung zur Hirschbachschwelle
Auf und Ab in der Gruft Sammeln an der Kreuzung zur Hirschbachschwelle
Ende der Straße ins Hirschgspreng Renaturierungsmaßnahme der Nationalparkverwaltung
Ende der Straße ins Hirschgspreng Renaturierungsmaßnahme der Nationalparkverwaltung
Expertengespräch vor abgestorbenen Wäldern Aufbruch nach Mittagsrast
Expertengespräch vor abgestorbenen Wäldern Aufbruch nach Mittagsrast
Instruktionen Aufstieg auf renaturierter Linie
Instruktionen Aufstieg auf renaturierter Linie
Suche nach den Aufnahmepunkten der Bürgerbewegung Vorbereitung weiterer Stichprobenaufnahmen
Suche nach den Aufnahmepunkten der Bürgerbewegung Vorbereitung weiterer Stichprobenaufnahmen
Suche nach natürlicher Verjüngung Dichter Grasbestand verhindert natürliche Verjüngung
Suche nach natürlicher Verjüngung Dichter Grasbestand verhindert natürliche Verjüngung
Geschafft - Teilnehmer der Exkursion oberhalb der Kiesseige  
Geschafft - Teilnehmer der Exkursion oberhalb der Kiesseige  

 

 

 

 

 

Protestmarsch in die Hochlagenwälder am 17. September 2011

BB-Artikel-2011 09 151Ausgangspunkt: Buchenau

Von dort Aufstieg zum Lindberger Schachten Begehung des “Oberen Gruftwegs” in der Waldabteilung “Hirschg´spreng” zum 16er- Grenzstein

Anzeige im Bayerwaldboten,
Lokalteil Zwiesel
am 15. September 2011

 

Lagebesprechung in Buchenau Buchenau, 17.09.2011, 10.00 Uhr
Lagebesprechung in Buchenau Buchenau, 17.09.2011, 10.00 Uhr
Aufstieg zum Lindberger Schachten Am Lindberger Schachten
Aufstieg zum Lindberger Schachten Am Lindberger Schachten
Verdiente Rast an der Schachtenhütte Kartenstudium
Verdiente Rast an der Schachtenhütte Kartenstudium
Einstieg in den Oberen Gruftweg Fachsimpeleien
Einstieg in den Oberen Gruftweg Fachsimpeleien
Erste Hindernisse Im Hirschg´spreng
Erste Hindernisse Im Hirsch´gspreng
Erste Wegsuche Wegemarkierung
Erste Wegsuche Wegemarkierung
Der Weg verschwindet Wegemarkierer
Der Weg verschwindet Wegemarkierer
Wegemarkierer Hier stand einst ein dichter Hochwald
Wegemarkierer Hier stand einst ein dichter Hochwald
Waldwege im Nationalpark Die Markierung wird immer schwieriger
Waldwege im Nationalpark Die Markierung wird immer schwieriger
“Warum nur?” - fragen sie sich Dieser Weg lag einst im Schatten alter Bäume
“Warum nur?” - fragen sie sich Dieser Weg lag einst im Schatten alter Bäume
Am Strittigen Filz Der Marsch in der Totholzzone
Am Strittigen Filz Der Marsch in der Totholzzone
Der Käfer kennt keine Grenzen Der Grenzsteig
Der Käfer kennt keine Grenzen Der Grenzsteig
Blick zum Mittagsberg (Polednik) Am 16er-Grenzstein
Blick zum Mittagsberg (Polednik) Am 16er-Grenzstein
Über die gelungene Aktion
der Bürgerbewegung
berichtete der
Bayerwaldbote am 19.09.2011 
 Bayerwaldbote am 19.09.2011
 
 

Pflanzaktion am 5. September 2010

Aufruf zur Pflanzaktion

 

 

Mit der Anzeige “Der Hochwald am Falkenstein darf nicht sterben” rief die Bürgerbe-wegung im Bayerwaldboten alle Freunde des Waldes auf, am Sonntag, dem 5. September 2010 mit ihr ein Zeichen zu setzen, dass mit dem staatlich verordneten Waldsterben im Nationalpark kein Einverständnis besteht.

 

Mehr als 100 Mitglieder und Freunde der Bürgerbewegung waren dem Aufruf gefolgt und halfen, im Anschluss an den Berggottesdienst des Naturpark-Vereins, mit 500 Fichtensetzlinge, die von der Bürgerbewegung gekauft worden waren, auf einer Kahlschlagfläche in der Waldabteilung Sulzschachten (zwischen dem Großen Falkenstein und dem Lakaberg) zu pflanzen.

Der Vorsitzende der Bürgerbewegung stellte in einer kurzen Ansprache klar, dass damit ein Zeichen für den Erhalt des Hochlagenwaldes im Erweiterungsgebiet gesetzt werden solle. Die Pflanzung standortgerechter Fichten ist notwendig für die Entstehung einer neuen Waldgeneration und den Erhalt unserer Heimat”, betonte Hubert Demmelbauer.

Abmarsch vom Falkenstein Gipfel Das Pflanzgebiet unterm Sulzschachten ist erreicht
Abmarsch vom Falkenstein Gipfel Das Pflanzgebiet unterm Sulzschachten ist erreicht
Alt und Jung beim Pflanzen der neuen Baumgeneration Das Ehrenmitglied Emmerich Bauer ließ es sich nicht nehmen, beim Pflanzen mitzuhelfen
Alt und Jung beim Pflanzen der neuen Baumgeneration Das Ehrenmitglied Emmerich Bauer ließ es sich nicht nehmen, beim Pflanzen mitzuhelfen
Ein "alter Kämpfer" für den Erhalt der Wälder - Max Geiß aus Rabenstein Möge der Wurzelstock des gefällten Hochwaldriesen der jungen Pflanze Halt und Schutz gewähren
Ein "alter Kämpfer" für den Erhalt der Wälder - Max Geiß aus Rabenstein Möge der Wurzelstock des gefällten Hochwaldriesen der jungen Pflanze Halt und Schutz gewähren

Die Protestaktion der Bürgerbewegung sorgte für großen Aufruhr in den Medien.

Rundfunk und Fernsehen berichteten über das Pflanzen der 500 Fichtensetzlinge. Die Nationalparkleitung erwägte die Ergreifung rechtlicher Schritte, da sie als Eigentümer der Waldfläche im Vorfeld nicht über das Vorhaben der Bürgerbewegung informiert worden ist.

Bericht der Passauer Neuen Presse

 

 

Lesen Sie hierzu auch den Bericht der Passauer Neuen Presse, vom Dienstag, dem 7. September 2010, im Lokalteil Zwiesel:

Infostand am Dreisessel am 7. August 2010

DreisesselAuf Anregung von Herrn Fritz Reischl und des Beiatsmitglieds Franz Preißler errichteten am Morgen des 7. August 2010 Mitglieder der Bürgerbewegung zum Schutz des Bayerischen Waldes e. V. einen Infostand auf dem Dreisessel.

Mit dieser Aktion wollte die Bürgerbewegung auf den desolaten Zustand der Wälder im angrenzenden Nationalpark Šumava, am Dreisesselberg selbst sowie auf die Totholzflächen im Nationalpark Bayerischer Wald hinweisen. In erster Linie sollte aber den Besuchern am Dreisessel klargemacht werden, welche Auswirkungen die Ausweisung eines Wildnisgebiets auf die Gäste und auf die Bewohner der Region nach sich ziehen wird.

Gleichzeitig lief auf Initiative von Hubert Demmelbauer, dem Vorsitzenden der Bürgerbewegung eine Unterschriftenaktion zur Unterstützung der Bürgerbewegung “Unser Steigerwald” gegen die geplante Umwandlung des Naturreservats Steigerwald zu einem Nationalpark.

Der Infostand am Dreisessel Vorsitzender Hubert Demmelbauer und Beirat Gerhard Hopp im Gespräch mit interessierten Touristen Initiator Franz Preißler (blauer Anorak) an seinem Infostand
Der Infostand am Dreisessel Vorsitzender Hubert Demmelbauer und Beirat Gerhard Hopp im Gespräch mit interessierten Touristen Initiator Franz Preißler (blauer Anorak) an seinem Infostand

Protestaktion am Lakaberg am 6. September 2009

Aufruf zur Protestaktion

Mit “Wir wollen, dass der Hochlagenwald in seiner Substanz erhalten und in seiner Schutzfunktion für den Waserhaushalt gesichert wird” rief die Bürgerbewegung zu einer Teilnahme an einer Protestveranstaltung am Lakaberg auf, wo der Käfer wertvolle Hochlagenwaldbestände auf riesigen Flächen vernichtet hat.

300 Mitglieder und Freunde der Bürgerbewegung folgten am Sonntag, 6. September 2009, diesem Aufruf!

300 Bürger zeigen ihren Protest. Hier stand einst dichter Hochlagenwald
300 Bürger zeigen ihren Protest. Hier stand einst dichter Hochlagenwald
Hier stand einst dichter Hoch-
Protest vor der traurigen Kulisse des Lakaberg 
Ein sorgenvoller Blick in ein Quellgebiet der Zwieseler Was-serversorgung von Beiratsmit- Diese Hochlagenwaldbestände hätten wahrlich ein anderes Schicksal verdient.
Ein sorgenvoller Blick in ein Quellgebiet der Zwieseler Wasserversorgung von Beiratsmitglied Günther Haller Diese Hochlagenwaldbestände hätten wahrlich ein anderes Schicksal verdient.

 

Mit dem Artikel “Protest auf dem Lakaberg” berichtete die Passauer Neue Presse im Lokalteil Zwiesel des Bayerwaldboten am Dienstag, dem 8. September 2009, über die Aktion der Bürgerbewegung zum Schutz des Bayerischen Waldes