Am 22. Dezember 2011 berichtete der Bayerwaldbote im Lokalteil Zwiesel über die Ergebnisse der Hochlageninventur 2011, die der Nationalpark Bayerischer Wald mit der Aussage "Der neue Wald im Nationalpark wächst und gedeiht" vorgestellt hat:

Presseartikel "Inventur im wilden Wald" vom 22.12.2011

Lesen Sie hierzu bitte die nachstehende Pressemitteilung der Bürgerbewegung:

 
 
   
Die zum unteren Bildrand führende Straße wurde im November 2011 von der Nationalparkverwaltung zerstört.  
 
   

Bei der 51. Sitzung des Kommunalen Nationalparkausschusses in Zwiesel am 21. Juli 2011 haben die Herren Landräte und Bürgermeister den Vorschlag des Nationalparkleiters Dr. Franz Leibl zu einer weiteren Ausdehnung der "Naturzone" im Jahr 2011 einstimmig angenommen. Die Bürgerbewegung hat hierzu am 26. Juli 2011 nachstehende Presseerklärung "Gute Zeiten für den Borkenkäfer" veröffentlicht:

Pressemitteilung der Bürgerbewegung vom 26. Juli 2011

 
   

Der Streit über die richtige Art des Nationalpark-Managements im Böhmerwald ist eskaliert. Jetzt mischen sich auch die "Grünen" aus Niederbayern in die Borkenkäfer-Diskussion unserer Nachbarn ein. In diesem Zusammenhang hat die Bürgerbewegung zum Schutz des Bayerischen Waldes e. V. nachstehende Pressemitteilung veröffentlicht:

Pressemitteilung der Bürgerbewegung vom 24. April 2011

 
   

Am 9. April 2011 fand in Zwiesel eine von der Regierung von Niederbayern initiierte internationale Rotwildtagung statt. Beachten Sie bitte hierzu die nachstehenden Unterlagen:

Bericht im Bayerwaldboten am 13. April 2011 im Lokalteil Zwiesel

Presseerklärung der Regierung von Niederbayern vom 12. April 2011

Schreiben der Bürgerbewegung an Staatsminister Brunner vom 9. März 2009

 
 

Erklärung des Gemeindeverbands Šumava anläßlich eines Arbeitstreffens am Samstag, dem 9. April 2011 in in Kašperské Hory (Bergreichenstein). Das Treffen war ein Forum zur Unterstützung von Maßnahmen, die der unverzüglichen und konsequenten Lösung der Probleme im Böhmerwald dienen sollen:

Erklärung des Gemeindeverbands Šumava vom 9. April 2011

 
 
         
   
Im Jahre 1970 wurden die Voraussetzungen für die Gründung des Nationalparks Bayerischer Wald geschaffen, dessen Ziel es sein sollte, zwischen Lusen und Rachel eine für Mitteleuropa charakteristische, weitgehend bewaldete Mittelgebirgslandschaft mit ihren natürlichen und naturnahen Waldökosystem zu schützen und zu erhalten.

40 Jahre Nationalparkbürokratie haben das zerstört, was ursprünglich unter Schutz gestellt wurde. Ein Heer von Fichtenborkenkäfern skelettiert bis zu 400 Jahre alte Fichten auf einer Fläche von inzwischen 4.000 Hektar.

Das "grüne Dach" hat sich unter den Händen der Nationalpark-Verantwortlichen zum größten Waldfriedhof Mitteleuropas entwickelt.

Rachelkapelle 
Der Nationalpark ist keine Insel:
Das " Experiment Wildnis " im Zentrum Mitteleuropas 1997 auf fast die doppelte Fläche auszuweiten, ist gewagt, den Menschen hier den großflächigen, kompletten Zusammenbruch ihres " Hochwaldes" zuzumuten, ist völlig inakzeptabel!

Denn der Wald ist für uns mehr als ein Naturschutz- Experiment.
" Der Wald " - das ist Identifikation, Lebensgrundlage und Heimat. Er ist ein Stück unser selbst - nicht nur für uns " Waldler " sondern für alle, die diese Landschaft lieben.


Das ist kein Wald, der hier anfängt und dort aufhört,
keine Kulisse für Sonntagsausflügler, für Hotelbetrieb und Butterbrotpapier.
Nein, das sind Wälder, richtige Wälder, die überhaupt kein Ende nehmen, in
denen du tagelang wandern kannst und höchstens einem Holzhauer begegnest.
Hier spürst du, umwittert von Spuk, noch einen Hauch der Urzeit, den Atem
mütterlichen Bodens. Wenn deine Seele krank ist, dann verbirg dich, wie ein
vewundetes Tier, in den Wäldern, sie werden dich heilen. Die dunklen Bäume
sind stumme Freunde: sie nehmen dich schweigend auf und sind dir gut.

                                                              
                                        S. v. Vegesack, Flucht in die Wälder

 

Unser Wald braucht Freunde!